Sabine Kasan

1955 geboren in Oberhausen als Tochter eines

       abstrakten Malers und einer Lehrerin

1976 Studium an der Hochschule der Künste in Berlin

       Umgeben von abstrakt malenden Professoren

       widersetzte sie sich mutig dem Trend und holte sich

       Modelle ins Hochschulatelier, um die Aktmalerei zu üben

       Zu ihren großen Vorbildern gehörte damals v.a. Manet

1982 Abschluss des Studiums als Meisterschülerin

        bei Prof. Koberling

        Zwischenzeitlich als Bühnenbildmalerin tätig

1993 Entstehen erster Landschaftsbilder im Berliner Umland

        Häufige Ausflüge zur Plein-Air-Malerei folgen

        Manifestieren des eigenen,

        realistisch-naturalistischen Stils

2003 Ausstellung in San Francisco/ USA in der Gallery Schottelius
       weitere Ausstellungen dort verbunden mit USA-Reisen im Anschluss

 

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und wurde u.a. mit dem Marianne-Werefkin-Preis des Vereins Berliner Künstlerinnen und dem Kunstpreis der IG Metall ausgezeichnet. Zahlreiche Ausstellungen in verschiedenen Galerien in Deutschland.

Die akademisch ausgebildete und mehrfach ausgezeichnete Künstlerin ist leidenschaftliche Vertreterin der realistischen Malerei und bewegt sich mit virtuoser Leichtigkeit durch alle Kunstgattungen.

 

So bei Porträts, in welchen die Personen in sensiblen, intimen Momenten eingefangen werden, wie beispielsweise bei der Anprobe des festlichen Gewandes vor dem Operngang oder noch angekleidet auf dem Sofa mit dem Liebhaber.

 

Impressionistisch angehaucht durch helle, aufgelockerte Pinselführung und mit zumeist weitem Horizont laden die Landschaftsbilder den Betrachter zum Ausruhen und Verweilen ein. Es sind menschenleere Orte, die man zu kennen glaubt: die Blumenwiese vor dem Feld, die sommerliche Allee, der Nordseestrand mit dem Strandkorb, in dem man doch schon saß…

 

In ihren Stilleben besticht die Künstlerin mit einer vorzüglichen Wiedergabe der Stofflichkeit.

Feine Luxus- und allseits vertraute Alltagsgegenstände werden mit Delikatessen und deftigem Essen, mit Blumen und Früchten harmonisch arrangiert.

Kasan verstehet es mit eigenen Stilmitteln auf sehr ansprechende Weise, die Stilleben-Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts in einen zeitgenössischen Hintergrund zu transferieren.

 

Sie zeigt uns eine stimmungsvolle Seite der Welt, so wie wir sie selbst kennen und lieben.

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© Katharina Fußmann-Hense